Schlechte Noten für die Tools im Konfigurationsmanagement
Jeder zweite Verantwortliche in der Softwareentwicklung der Unternehmen ist mit den eingesetzten Lösungen für das Konfigurationsmanagement unzufrieden. Sie scheitern häufig vor allem an der Vielfalt der Applikationen, die in unmittelbaren Abhängigkeiten stehen. Dies hat eine Erhebung des Softwarehauses piTop unter mehr als 300 Groß- und Mittelstandsfirmen ergeben.
Danach gibt nur jeder fünfte der befragten IT-Verantwortlichen dem Tool für das Konfigurationsmanagement relativ uneingeschränkt gute Noten. Während weitere 29 Prozent sich weitgehend damit zufrieden zeigen, überwiegt jedoch bei allen anderen die kritische Position. So urteilen 30 Prozent, dass ihre Lösung nur bedingt den Anforderungen entspricht, eine noch schlechtere Meinung äußern in der Untersuchung von piTop 19 Prozent.
Zu den hauptsächlichen Ursachen gehört, dass Inkonsistenzen oft nicht ausreichend erkannt werden. Dies urteilen zwei Drittel der Befragten. In engem Zusammenhang steht die Feststellung von 61 Prozent, dass die eingesetzten Tools für das Konfigurationsmanagement durch die bestehende Vielfalt der Anwendungen und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten überfordert sei. „Die Ursache liegt in der Unfähigkeit dieser Tools, strukturelle Abhängigkeiten übergeordnet zu analysieren und zu verwalten“, urteilt piTop-Geschäftsführer Fritz Gebert. „Diese übergeordnete Verwaltung und Bearbeitung gegenseitiger Abhängigkeiten wird umso wichtiger, je mehr die eingesetzten Anwendungen und Programme funktionell vernetzt sind.“
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